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Project63: QOOKKA GAMES testet Koop-Horror in Südostasien

QOOKKA GAMES, die Auslandsmarke von Lingxi Games, testet Project63 in fünf südostasiatischen Ländern. Das Spiel kombiniert Koop-Schatzsuche mit Extraktion und setzt auf KI-generierte Assets. Der Test zeigt: Das Grundgerüst funktioniert, doch Inhalte, Balance und Netzwerkstabilität lassen zu wünschen übrig. Ob das Konzept langfristig trägt, ist offen.

Quelle: GameLook

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Was passiert ist

Die Auslandsmarke QOOKKA GAMES von Lingxi Games hat ihr neues Koop-Horrorspiel Project63 in Indonesien, Malaysia, den Philippinen, Singapur und Thailand einem kleinen, stillen Test unterzogen. Ohne große Ankündigung oder aufwendige Trailer sammelte der Titel schnell über 10.000 Test-Downloads.

Das Spiel setzt auf ein Konzept, das stark an Lethal Company erinnert: Vier Spieler durchsuchen eine verlassene Schule nach wertvollen Antiquitäten und müssen lebend entkommen. Die Entwicklung nutzte KI-Tools für Konzeptzeichnungen, Monster-Prototypen und Umgebungs-Assets.

Warum es wichtig ist

Project63 ist kein Projekt der großen internen Studios von Lingxi Games, sondern ein Experiment der Auslandsmarke QOOKKA GAMES. Das Team ist klein und jung, beobachtet internationale Indie-Trends und nutzt KI, um schnell einen spielbaren Prototyp zu bauen. Der Test dient als Marktforschung: Er soll zeigen, ob das Genre in Südostasien Potenzial hat.

Der Test offenbart jedoch Schwächen. Es gibt nur zwei Karten und vier spielbare Charaktere, die Monsterpalette ist begrenzt. Nach einigen Stunden kennen Spieler die Loot-Spots und Patrouillenrouten, der Horror nutzt sich ab. KI-generierte Assets wirken teils unfertig, einige Monster bewegen sich steif oder bleiben in Wänden hängen.

Auch die Netzwerkstabilität ist ein Problem: In den fünf Ländern sind die Verbindungen unterschiedlich gut, es kommt zu Verzögerungen, Teleports und Synchronisationsfehlern. Ein Langzeit-Fortschrittssystem fehlt fast völlig; nach erfolgreicher Extraktion kauft man lediglich Ausrüstung für die nächste Runde.

Die Stärke liegt im sozialen Erlebnis: Die Abstimmung im Team, das gemeinsame Erschrecken und die Flucht vor den Geistern sorgen für kurzweilige Momente. Die 15 Monsterarten basieren auf südostasiatischen Legenden und haben eigene Verhaltensmuster.

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Was als Nächstes zu beobachten ist

Ob Project63 über den Test hinauskommt, hängt davon ab, ob das Team die Inhalte ausbaut und die technischen Probleme in den Griff bekommt. Der Test ist eine Bestandsaufnahme, kein fertiges Produkt. Sollte QOOKKA GAMES auf das Feedback reagieren und mehr Karten, Charaktere und Langzeitziele nachliefern, könnte das Spiel eine Nische bedienen.

Der Einsatz von KI als Effizienzwerkzeug ist ein Signal: Große Publisher testen zunehmend schnellere, günstigere Produktionswege für neue Genres. Ob die Spieler das akzeptieren, wird sich zeigen. Die nächsten Updates und eine mögliche Erweiterung der Testregionen geben Aufschluss darüber, ob Project63 mehr als ein Experiment bleibt.